BREXIT

Falls Großbritannien die EU am 29.03.2019 verlässt, könnte dies Folgen für englische Limiteds mit Verwaltungssitz in Deutschland oder Österreich haben.

Es ist noch nicht sicher, ob UK Limiteds hier Bestandsschutz genießen werden oder nicht. Im schlimmsten Fall könnte die Limited als rechtlich nicht mehr existent angesehen werden. Das würde bedeuten, dass natürliche Personen als Gesellschafter ab 30.03.2019 persönlich unbeschränkt haftbar für die Verbindlichkeiten der Limited sind. Bei mehreren Gesellschaftern ist vorgesehen, Diese dann in eine OHG umzuwandeln.

Um dies zu vermeiden, können die Limited Gesellschafter eine irische Limited gründen und dann ihre UK Shares der irischen Limited übertragen. So kann das Risiko der persönlichen Haftung ausgeschlossen werden.

Wenn dann die Rechtsfähigkeit der englischen Limited aberkannt werden sollte, fallen alle Aktiva und Passiva automatisch der irischen Limited zu, die somit Rechtsnachfolgerin der UK Limited wird. Dadurch gehen auch bestehende Verträge der UK Limited auf die irische Limited über, ohne dass die Vertragspartner zustimmen müssen.

Bei einer Zweigniederlassung würde die UK Limited ihre Existenz verlieren und die deutsche Zweigniederlassung würde vom Registergericht gelöscht werden. Sie können dann die irische Limited als Rechtsnachfolgerin nutzen um eine neue Zweigniederlassung beim Registergericht anzumelden.

Bei einer Limited & Co KG würde nur der Komplementär ausgetauscht werden ( UK Limited raus – irische Limited rein).

 

Bei Interesse melden Sie sich gerne telefonisch.